Im US-Bundesstatt Illinois sieht sich Apple einer neuen Sammelklage konfrontiert. Der iPhone-Bauer soll mit seiner Fotos-App gegen lokale Datenschutzgesetze verstoßen. Im schlimmsten Fall drohen dem Unternehmen Strafzahlungen über 32,5 Milliarden US-Dollar.
Die Klage wirft Apple vor, mit einer Funktion aus der eigenen Foto-App gegen Datenschutzgesetze zu verstoßen. Konkret geht es laut Financial Times um die Zuordnung einzelner Bilder zu Personen durch das automatische Scannen von Gesichtern. Die dafür verwendeten Profile werden in der iCloud abgelegt, ohne vorher die Einwilligung der Nutzenden einzuholen.
Einspruch abgelehnt, Hauptverfahren kommt
Apple argumentiert, die verwendeten Daten gelten nicht als biometrische Faktoren, eine Rekonstruktion der Gesichter sei nicht möglich und eine Verknüpfung mit Klarnamen finde nicht statt.
Das zuständige US-Berufungsgericht wies einen Einspruch Apples ab. Nun muss sich der iPhone-Bauer in einem Hauptverfahren erklären.

