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OLEDs fürs iPhone bald knapp? Chipfabrik von Samsung verschärft Krise am Halbleitermarkt

Face ID im iPhone X

Bei der Fertigung des iPhones fehlt es mit etwas Pech bald an OLED-Komponenten. Schuld an diesem Engpass ist ein gravierenderer Ausfall in einer wichtigen Fertigungsstätte in Texas. Die dortige Produktion erbringt einen signifikanten Teil der weltweiten Chipfertigung für Smartphones un Computer.

Apple erfährt in Bälde möglicherweise einige Einschränkungen bei der Verfügbarkeit verschiedener Komponenten für das iPhone. Diese sind auf den aktuellen weltweiten Engpass auf dem Halbleitermarkt zurückzuführen, der vor kurzem noch durch den Ausfall einer wichtigen Chipfertigung in Texas verschärft worden war, wie aus Berichten asiatischer Wirtschaftsmedien hervorgeht. Die Fabrikationsstätte von Samsung wurde durch heftige Schneestürme und darauf folgende lang andauernde Stromausfälle lahm gelegt. Am Standort in Texas fertigt Samsung rund 5% der weltweiten Chips für Smartphones und Computer.

An OLED-Displays für das iPhone könnte es bald mangeln

Diese Chips gehen unter anderem auch an die Konzerntochter Samsung Display und von dort wiederum bezieht Apple nach wie vor einen großen Teil seiner OLED-Panels. Da das iPhone 12 nun in allen vier Varianten auf OLEDs setzt, ist auch der Bedarf an Panels zuletzt sprunghaft gestiegen. Und es gibt noch ein drohendes Problem: Die Fabrik in Texas liefert auch signifikante Kontingente an Chips für Qualcomm. Der kalifornische Chipfertiger steuert das aktuelle Snapdragon X55-Modem bei, das im iPhone 12 steckt. Auch hier könnte es zu Engpässen kommen.

Wann diese auftreten und in welchem Ausmaß, ist allerdings noch nicht bekannt.

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Roman van Genabith
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