Apples neue Streaming- und News-Dienste kosten wohl 9,99 Dollar: Tim Cook mit Services-Langzeitplänen

Apple plant schon seit Jahren den Wandel hin zu einer Service-Company, das lässt sich aus Äußerungen Tim Cooks entnehmen. Heute Abend deutscher Zeit wird wohl das nächste große Kapitel in dieser Transformationsgeschichte aufgeschlagen.

Apple wird heute Abend ab 18:00 Uhr deutscher Zeit seine neuen Services vorstellen, erwartet wird ein neuer TV-Streamingdienst und ein Zeitschriften-Abo. Der Streamingdienst wird zwar auch mit verschiedenen Originals aus Apple-Produktion kommen, die sind aber letzten Berichten nach nur Mittel zum Zweck. Geld machen möchte Apple mit der Vermittlung von Abos der großen Streamingdienste, genannt werden hier auch in einem neuen WSJ-Bericht HBO, Showtime und Starz. Alle drei Dienste sind für nicht amerikanische Kunden irrelevant, auch der Zeitschriftendienst, den Apple plant, soll zwar rund 200 Magazintitel beinhalten, darunter aber wohl keine nicht amerikanischen Publikationen. Das WSJ ist wohl dabei, die New York Times oder Washington Post fehlen aber, Apfelpage.de berichtete.Beide neuen Dienste, Streaming-Abo und News-Dienst, sollen die üblichen 9,99 Dollar kosten, heißt es. Die Originals von Apple soll es nicht kostenlos geben, wie sie in die Pakete eingebunden werden, ist noch unklar. Denkbar ist: Wer ein HBO- oder Showtime-Abo kauft, kann dann auch die Originals schauen.

Apple will schon lange Servicegigant werden

Interessant ist: Der Plan, Apple von einer Hardware-, hin zu einer Service-Welt umzuformen, ist offenbar von langer Hand vorbereitet worden. Tim Cook wolle schon seit 2014 Apple in Richtung Services steuern, den Auftakt dieser Transformation markiere der Kauf des Musikdienstes und Kopfhörerherstellers Beats in diesem Jahr. Der Start von Apple Music war dann auch der Startschuss für Apples Hinwendung zum Dienstleistungsgeschäft.

Dollar Symbolbild

Dollar Symbolbild

Kunden, die Abos zahlen, liefern einen konstanten Cashflow und sind daher der Garant für berechenbarere Umsätze. Cook hatte auch von Anfang an große Ambitionen mit Apple Music. Deren Arbeitsteam hatte seiner Zeit gehofft: Mit Glück schaffen wir zehn Millionen Kunden im ersten Jahr.

Cook wollte mehr und bekam mehr: „Verdoppelt das“, sagte er dem Vernehmen nach auf einer internen Präsentation. Anderthalb Jahre nach dem Start überschritt Apple Music die 20 Millionen-Nutzermarke.

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Roman van Genabith
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13 Kommentare zu dem Artikel "Apples neue Streaming- und News-Dienste kosten wohl 9,99 Dollar: Tim Cook mit Services-Langzeitplänen"

  1. NI-Biker 25. März 2019 um 10:42 Uhr ·
    Demnach scheint das heutige Event für europäische Kunden wohl eher irrelevant zu sein… 🤔
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    • Markus 25. März 2019 um 12:19 Uhr ·
      „Das WSJ ist wohl dabei, die New York Times oder Washington Post fehlen aber, Apfelpage.de berichtete. Beide neuen Dienste, …“ Liest der Schreiber eigentlich sein Artikel, bevor er online geht? 🤔
      iLike 0
      • Roman van Genabith 25. März 2019 um 13:46 Uhr ·
        Ja und ich kann auch beim zweiten Lesen kein Problem mit dem Satz erkennen. :)
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  2. Sadid al-Din 25. März 2019 um 10:53 Uhr ·
    Na ist doch super, dann kann ja auch Tim Apple die Hardware etwas billiger machen, um den Leuten den Einstieg in diese Servicewelt etwas zu erleichtern 😎😉😜
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    • ixxi 25. März 2019 um 12:01 Uhr ·
      Mir würde es schon reichen, wenn die Hardware nicht jedesmal bei einer Anpassung an aktuellere Komponenten teurer werden würde. Die Serviceleistung in Form von Apple Music und Apple TV (Streaming Dienst) kann ich, für mich gesehen, völlig vernachlässigen. Meine CD´s und Vinyl reichen mir völlig. Und in Sachen Filme/Serien reichen mir Netflix und Prime völlig aus.
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  3. Devil97 25. März 2019 um 11:57 Uhr ·
    Wenn Amazon und Netflix neben Eigenproduktionen auch jede Menge andere Freiheiten an Filmen und Serien beinhalten, dann bin ich mal gespannt was Apple so zum Abo dazulegt
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  4. Maurice 25. März 2019 um 13:40 Uhr ·
    Also kommen wir dann auf 9,99 für Apple Music, 9,99 für Apple Movie/TV, 9,99 für Apple News(paper) und 9,99 für Apple Games. Sind ja nur schlanke 40,- pro Monat – geht doch 🤣🤣🤣
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  5. ZeroCool 25. März 2019 um 13:59 Uhr ·
    Washington Post gehört Bezos, ist klar dass die fehlen
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  6. Ohne Punkt und Komma 25. März 2019 um 14:19 Uhr ·
    Was Streaming angeht wird wahrscheinlich Disney unangefochten bald sein. Sie haben von allem das größte Portfolio.
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    • Blub 25. März 2019 um 15:05 Uhr ·
      Ich vermute das Apple einen Deal mit Disney hat, bei Pixar hatte Steve Jobs die Finger drin, das wäre ein sehr starkes Argument für Apple. Die müssen schon etwas bieten, einfach nur bestehende Services kopieren wäre armselig.
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      • Kevin 25. März 2019 um 15:38 Uhr ·
        Ich glaube Netflix wird am Anfang noch an der Spitze sein und in 2-3 Monaten ist dann alles ausgeglichen
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      • Gast 25. März 2019 um 16:28 Uhr ·
        Der CEO von Disney , Bob Iger wurde gerade von Apple aus dem Vorstand entlassen , glaubst du wirklich……..
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  7. Gast 25. März 2019 um 16:25 Uhr ·
    Die Krux an der Idee ist das Apple um Druck auf die Film-Giganten ( Disney) ausüben zu können , so ist es jedenfalls geplant , ihre Eigenproduktion so gut werden zu lassen das alle es sehen wollen. Besonders der Streamingdienst von Disney muss Bedarf ankündigen. Dann kommt Apple auch an das Disney Paket. Wird sehr schwer. Sky Ticket hat zur Zeit das Beste Programm für wenig Geld wenn man kein Abo nimmt. Netflix lebt nur noch wegen ein paar guten Serien , laufen die aus oder das Kundeninteresse nimmt ab …nun ja. Amazon Prime hat immo noch die Nummer 2 aber müssen auch etwas attraktiver werden.
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