Safari: So erlaubt man Pop-ups

Viele Apple-Nutzer steigen mit dem hauseigenen Browser Safari ins Internet ein. Eine feine Sache, denn das Tool ist unter macOS bereits vorinstalliert und es kann sofort losgehen. Wer den Browser schon länger in Verwendung hat, dem werden geblockte Pop-up-Fenster aufgefallen sein. Das heißt: Eine Webseite möchte ein zusätzliches Fenster (Pop-up) öffnen, dies wird jedoch durch Safari unterbunden. Der Grund ist einfach: Da über diesen Weg aggressiv Internetwerbung verbreitet wurde, hat man Pop-up-Fenster unterdrückt und mehr Sicherheit für den Nutzer geschaffen. Dazu kommt, dass so auch Malware verbreitet und Pishing-Versuche unternommen wurden.

Die Verlierer dieser Sache sind Internetseiten, die aufgrund von redlichen Gründen darauf angewiesen sind. Das können zum Beispiel öffentliche Einrichtungen oder Banken sein.

Leider lässt sich das Problem nicht auf einen Schlag lösen, doch man kann zumindest Abhilfe schaffen. Der Apple-Browser ist nämlich so konfigurierbar, dass man Pop-ups zulassen, blockieren oder nur für bestimmte Seiten erlauben kann. Banken und Co. können so auf eine Liste gesetzt werden, die Pop-up-Fenster erlaubt.

So werden Pop-ups in Safari erlaubt

1) Los geht es mit dem Start des Browsers.

2) Anschließend geht es in dessen Einstellungen, die beispielsweise via Tastenkombination (CMD + Komma) aufgerufen werden können.

3) Nun ist ein Klick auf den Reiter „Websites“ notwendig, direkt danach geht es auf die linke Seitenleiste zum Abschnitt „Pop-Up-Fenster“.

4) Rechts davon sind nun alle geöffneten Internetseiten aufgelistet, für die man die Einstellung vornehmen kann. Einfach rechts auf das Drop-down-Menü tippen und „Erlauben“ oder „Blockieren und Benachrichtigen“ auswählen.

5) Um Einfluss auf hier nicht aufgelistete Webseiten zu haben, ist ein Blick nach rechts unten notwendig. Dort befindet sich die Option „Beim Besuch anderer Websites“ und man kann auch hier entscheiden, wie mit Pop-ups vorgegangen werden soll.

6) Wurden alle Entscheidungen getroffen, dann können die Einstellungen geschlossen werden.

Einstellung während des Surfens vornehmen

Blockiert Safari auf einer Seite ein Pop-up, dann möchte man nicht ständig in die Einstellungen wechseln, um die Unterdrückung aufzuheben. Zum Glück muss man das auch nicht, denn für die aktuelle Webseite ist eine Anpassung an Ort und Stelle möglich. Genauer gesagt zeigt der Browser ein geblocktes Pop-up-Fenster mit einem Hinweis in der URL-Zeile an, wobei man als Nutzer an dieser Stelle auf das Fenster-Symbol (ebenfalls in der URL-Leiste) klicken muss. Fertig, nun kann die entsprechende Auswahl getroffen werden.

Hinweis: Pop-ups werden zwar in den meisten Fällen in einem neuen Fenster geöffnet, allerdings kann es in manchmal auch ein Tab sein. Das ist kein Fehler und liegt auch nicht am Safari, sondern es hat mit dem Betreiber der Seite zu tun, wie er das Pop-up initiiert hat.


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