Persönliche Daten – was hat Apple über mich gespeichert?

Eines haben wohl alle Unternehmen gemeinsam, sie speichern Daten über die Nutzer. Das passiert aber nicht ohne Grund, denn durch diese Maßnahme können die Konzerne Rückschlüsse auf das Nutzererlebnis ziehen, was bei Apple zum Beispiel auf das iPhone zutrifft. Mit der Auswertung finden anschließend Verbesserungen der Produkte statt und der Kunde profitiert davon. Manchen ist das Thema mit der Privatsphäre aber nicht ganz so geheuer, denn nicht jede Firma geht sorgfältig damit um. Apple ist davon eher weniger betroffen, bereits Steve Jobs sagte in einem Interview: „We take privaxy extremely seriously“. Wer allerdings trotzdem neugierig ist und die Daten wissen möchte, die Apple von einem gespeichert hat, der muss einfach nur die folgenden Schritte befolgen und kommt am Ende zum gewünschten Ergebnis.

Datenschutz bei Apple

So funktioniert es

1) Der erste Schritt gibt das Öffnen eines Browsers (zum Beispiel Safari) vor.

2) Danach ruft man die Internetseite auf, die mit Apples Datenschutzrichtlinien in Verbindung steht (Apple Customer Privacy Policy) und wählt bei Bedarf unter „Choose a Language“ die deutsche Sprache aus.

3) Nun folgt ein langer Text, der unter anderem den Absatz „Auskunft über personenbezogene Daten“ enthält. Der letzte Satz darin verfügt über eine Verlinkung, die „Anfrageformular für Datenschutzfragen“ lautet und auch angeklickt werden muss.

4) Nun erfolgen die Auswahl des Landes und der Menüpunkt „Datenschutzprobleme“ im Drop-Down-Menü, welches rechts neben „Ich habe eine Frage zu“ zu finden ist.

5) Direkt danach blenden sich verschiedene Felder zu persönlichen Daten ein, man muss also unter anderem seinen Vornamen und seine E-Mail-Adresse angeben. Besonders wichtig ist das Kommentarfeld, denn hier gilt es zu vermerken, dass man eine Kopie seiner persönlichen Informationen haben möchte.

6) Sobald alles ausgefüllt ist, reicht ein Klick auf „Abschicken“.

7) Nun heißt es zwischen 24 und 48 Stunden zu warten, um eine Nachricht von Apple zu erhalten und diese zu beantworten.

8) Die Beantwortung ist dabei zwingend nötig, damit das Unternehmen die eigene Identität feststellen kann. Der Inhalt der Antwort muss aus diesem Grund auch bestimmte Informationen beinhalten, die folgendermaßen aussehen: Vor- und Nachname, Apple ID, E-Mail-Adresse, Wohnadresse, Telefonnummer, Seriennummer eines korrekt registrierten Apple-Produkts und die AppleCare Support Fallnummer.

9) Fertig, nun gelangt ein Download-Link in Form einer ZIP-Datei ein, hinter dem sich die gespeicherten Daten befinden.

Hinweis: Die ZIP-Datei ist mit einem Passwort geschützt, wobei dies aus Sicherheitsgründen erst mit einer zweiten E-Mail eintrifft.

Von Haus aus besser geschützt

Apple-Nutzer haben einen Vorteil, denn im Vergleich zu anderen Konzernen – wie Facebook und Google – ist eine persönliche Identifizierung aufgrund der gespeicherten Daten nicht möglich. Dies ist unter anderem aufgrund der sogenannten Differential Privacy-Technologie realisierbar, die private Nutzerdaten einer künstlichen Verschleierung unterzieht, bevor diese von Apple analysiert werden.

Man muss demnach nicht überstürzt diesen Tipp befolgen, sondern dieser dient eher als Kontrolle beziehungsweise Überblick für den Nutzer. Vor allem wer sich näher mit dem Thema Privatsphäre beschäftigt, wird sich über die Möglichkeit freuen.


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