Google Keep – eine echte Alternative zu Apples Notizen-App

iPhone- und iPad-Nutzer können für ihre Notizen natürlich auf die vorinstallierte Notizen-App von Apple zurückgreifen, doch wer den Fokus auf Funktionalität legt, der wird zum Beispiel mit der Alternative von Google glücklicher werden. Keep (so nennt sich der Dienst) steht nämlich nicht nur fürs iPhone und fürs iPad bereit, sondern auch eine Version für den Webbrowser ist jederzeit abrufbereit. Das heißt, man kann auch vom Mac aus darauf zugreifen. Das Besondere daran sind ein paar echte Geheimwaffen in der Ausstattung, die die Produktivität je nach Umständen deutlich erhöhen können. Die effektivsten und besten Tricks werden nun in den folgenden Absätzen erläutert.

Einen Text erfassen

Die erste geniale Funktion von Google Keep ist, dass man mit Hand geschriebene Notizen erfassen und digitalisieren kann. In der Praxis wird einem das Feature öfters als man denkt helfen, denn nicht selten ist schneller etwas auf einem Blatt Papier als auf dem Smartphone geschrieben. Um die ganze „Zettelwirtschaft“ am Ende schön zu ordnen, ist die Texterkennung ideal. Die Funktionsweise ist einfach und beginnt damit, dass der entsprechende Zettel abfotografiert wird (Kamerasymbol). Dadurch findet ein Eintrag in Keep statt und man muss jetzt mit einem Finger lange auf das gemachte Foto drücken. In dem sich nun öffnenden Bearbeitungsfenster fehlt dann nur mehr ein Tipp auf „Bildtext erfassen“, schon wird der Text als Notiz-Inhalt erstellt (funktioniert übrigens auch in der Web-App).

Das Teilen von Notizen

Wie auch bei der von Google verfügbaren Office-Suite Docs, handelt es sich bei der Notizen-App um einen Cloud-basierten Dienst. Demzufolge ist es fast schon selbstverständlich, dass sich die Inhalte mit Familienmitgliedern, Freunden oder auch mit Kollegen teilen lassen. Über das Aktionsmenü ist die Funktion jederzeit aufrufbar (in Bezug auf die Apps) und eine Einladung lässt sich zum Beispiel per E-Mail versenden. Ist die jeweilige Person wiederum schon in den Kontakten drinnen, dann muss nur mehr der Name eingegeben werden. Eine effektive Anwendung ist beispielsweise das Teilen der Einkaufsliste mit der Familie.

Tabs hinzufügen

Der hauseigene Browser Chrome von Google lässt sich auf Wunsch mit der Erweiterung „Category Tabs for Google Keep“ ausstatten. Das Add-on sorgt dafür, dass Keep im Webbrowser mit Karteireitern beziehungsweise mit Tabs versorgt wird. Das Ganze soll in erster Linie für mehr Übersicht sorgen, außerdem kann man die Farben ändern und jedem Tab einen individuellen Namen geben.

Eine Internetseite blitzschnell speichern

Wer öfters mal Adressen von Webseiten in der Notizen-App Keep ablegen muss, der darf sich ebenfalls über eine sinnvolle Erweiterung für den Chrome-Browser freuen. Sie erlaubt einen solchen Vorgang mit ein paar wenigen Mausklicks, besser gesagt nistet sich nach der Installation des Add-ons ein entsprechendes Icon in der Erweiterungsleiste ein. Der Nutzer muss bei Bedarf nur mehr draufklicken, schon landet der Link in der Google-Keep-App.


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