Deshalb gibt es manche Features für iOS und iPadOS nicht in Deutschland

Wer sich schon mal etwas intensiver mit dem Unternehmen Apple beschäftigt hat, dem wird diese Tatsache bereits aufgefallen sein. Es geht darum, dass manche Features für iOS und iPadOS in Deutschland nicht zur Verfügung stehen. Das ist sicherlich kein Weltuntergang, aber auf jeden Fall ärgerlich für Kunden außerhalb der USA. Schließlich bezahlen auch sie für Funktionen und Technologien, haben aber nicht immer etwas davon. Besonders weh tut es dann, wenn es um besonders komfortable und interessante Funktionen geht. Manchmal ist es aber auch so, dass Features erst verspätet nach Deutschland kommen. Apple will damit aber keine Kunden verärgern, sondern es ist fast immer auf das Testen zurückzuführen. Die jeweilige Funktion wird also zunächst in den USA getestet und bei Erfolg auf andere Länder ausgeweitet.

Man muss fairerweise aber auch zugeben, dass Deutschland ganz weit oben steht, wenn es um neue Features und Produkte außerhalb des Heimatorts geht. Ein gutes Beispiel für die Politik „USA zuerst“ ist Apple Pay, dem Bezahldienst des US-amerikanischen Konzerns. Dieser wurde zunächst in den USA auf den Markt gebracht und über vier Jahre später in Deutschland. Die Zeitspanne ist leider sehr groß gewesen, doch besser spät als nie.

Die Begründung ist also: Das Heimatland dient als Teststation und je nach Ergebnis wird die jeweilige Funktion ausgeweitet, in den USA belassen oder sogar eingestellt. Letzteres passierte beispielsweise mit iTunes Radio, es wurde noch vor einem internationalen Release wieder eingestampft. Ein Grund könnte mangelndes Interesse gewesen sein.

Apple ist in diesem Punkt sehr transparent

Interessiert man sich für dieses Thema, dann muss man glücklicherweise keine manuelle Suche starten. Stattdessen stellt Apple eine offizielle Übersichtsseite bereit, die hinter diesem Link (Affiliate-Link) zu erreichen ist. Eine genaue Auflistung zu machen wäre sinnlos, da sich die Liste stets ändert. Für zwei Beispiele reicht es aber natürlich schon, so sind die „Karten: Tempolimits“ und die „Siri: Restaurantreservierungen“ zu nennen.

In beiden Fällen handelt es sich um sehr komfortable Funktionen, die in Deutschland sicherlich von vielen genutzt werden würden. Bislang stehen sie aber nicht zur Verfügung, aktuell kommen beim ersten Punkt nur China, Großbritannien, Japan, Kanada und die USA in den Genuss. Beim zweiten Punkt sind es Kanada, Mexiko und die USA.

Die Chancen auf einen Marktstart in Deutschland für ein Feature oder ein Produkt sind nicht immer einfach abzuschätzen, außerdem kann es manchmal Jahre dauern. Es wäre aber definitiv eine Freude für die Nutzer, wenn es hierzulande zum Beispiel die Tempolimits und die Restaurantreservierungen geben würde. Am Ende bleibt einfach nur abwarten.


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