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Das Betriebssystem iOS ist die bekannte Software des iPhone-Herstellers Apple. iOS läuft auf iPhone, iPad sowie iPod Touch und ist Herz und Seele eines jeden Gerätes.
Bis Juni 2010 wurde die Software noch iPhoneOS genannt. Doch als in diesem Jahr das iPad die Produktpalette des Konzerns erweiterte, musste der Name weichen und “iOS” wurde eingeführt. die Geburtsstunde des Operating Systems wird dennoch auf 9. Januar 2007 datiert.

Die allererste Version auf dem ersten iPhone revolutionierte den mobilen Markt. Steve Jobs beschrieb
iOS 1 als eine Abwandlung von OS X – nur auf portable Endgeräte. Mit einem neuartigen Lockscreen, der noch immer das Markenzeichen von Apple ist, und einem Homescreen, der damals seines gleichen sucht, erregte iOS mit dem iPhone 1 Aufsehen. Die mitgelieferten Apps von damals waren Mail, iPod, Kalender, Foto, Uhr, SMS, Safari, Notizen, YouTube, Rechner, Maps, Einstellungen, Kamera, Aktien und die Telefon-App. Der App-Store wurde erst später eingeführt.

Und zwar in
iOS 2. Hier machte der App Store, ein virtueller Laden für Anwendungen, erstmals Schlagzeilen und entwickelte sich zum Erfolgskonzept. Mit der im Jahr 2008 eingeführten iOS-Version prägte sich auch der Slogan “There`s an app for that.”. Außerdem wurden mit iOS 2 Funktionen eingeführt, die heute nicht mehr wegzudenken sind: Homescreen-Seiten, Push-Mail, die Möglichkeit Screenshots zu machen und Bilder zu speichern und Emoji-Icons.
Ein Jahr später veröffentlichte Apple
iOS 3, das zwar keine weltbewegende Neuerung enthält, dennoch als eines der größten Updates gehandelt wird. Der Grund liegt in den vielen, kleinen Features, die eingeführt werden. So zum Beispiel war es erst mit iOS 3 möglich, Texte zu markieren, kopieren oder auszuschneiden. Die Maps wurde um den magnetischen Kompass erweitert und GPS-Ortung verbessert. Gemeinsam mit dem iPhone 3GS war es möglich, mit der offiziellen Kamera-App zu filmen, was zuvor nur Drittanbieter angeboten haben. Auch Find my iPhone und die Spotlight-Suche fanden ihren Weg in die Software.

Erwähnenswert ist auch noch
iOS 3.2, welches im Zuge des iPad-Releases einige Anpassungen vornahm. Mit dabei unter Anderem das Hinzufügen eines Hintergrundbildes und der Landscape-Modus auf dem Tablet. iOS 3.2 ist im April 2010 verteilt worden.
Später in diesem Jahr aktualisierten User auf
iOS 4, der nächste große Cue von Apple. Die neuen Apps Facetime und iBooks erreichten das iPhone und iPad. Außerdem machte Multitasking erstmals von sich Reden und das Game Center erschien. Kleinere Verbesserungen, wie die Kosmetik am Dock, waren ebenfalls mit an Board.
Die nächste große Aktualisierung von Apple war 2011 mit
iOS 5. Mit über 200 neuen Funktionen begeisterte es die Nutzer. Zu den größten Neuerungen zählen das Notification-Center und iMessage, ein kostenloser Chat-Service zwischen iDevice-Nutzern. Die Kamera-App wurde mit der Bearbeiten-Funktion erweitert, Safari mit der Leseliste. Auch die Twitter-Integration, die Erinnerungsapp sowie das Redesign einiger Anwendungen begeisterten die Nutzer. Auf dem iPad sind hilfreiche Multitouch-Gesten hinzugekommen. Exklusiv für das iPhone 4S kam ferner noch Siri.

Im September 2012 folgte letztendlich
iOS 6, welches insbesondere mit der hauseigenen Maps-Lösung Schlagzeilen machte. Apple trennte sich dabei nicht nur von Googles Karten, sondern auch noch dem Dienst Youtube als vorinstallierte Apps. Der App Store wurde außerdem neu gestaltet, die Facebook-Integration und Passbook bereicherten iOS. Siri wurde auch verbessert.
iOS ist Apples geräteübergreifendes Ökosystem, welches in der Softwareabteilung unter Jonathan Ive (seit 2013) entwickelt wird. Jedes Jahr erscheinen neue Funktionen und Redesigns für das Betriebssystem.
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