Tim Cook im Interview: iPhone-Preise sind kein Thema

Passend zum Start gab Tim Cook eines seiner seltenen Interviews im US-Fernsehen. Während der Frühstückssendung Good Morning America traf der Applechef einige bemerkenswerte Aussagen.

Applechef Tim Cook sprach im amerikanischen Frühformat Good Morning America auf ABC über das iPhone X mit Face ID, ARKit und die Preispolitik von Apple. Seine Aussagen enthalten nichts, was man nicht bereits so oder so ähnlich gehört hätte, lesen respektive hören sich aber dennoch interessant. Erwartungsgemäß äußerte er sich absolut angetan vom neuen Feature Face ID und skizzierte das im Zuge seiner Einführung erschienene iPhone X ohne Home-Button so. „Die Leute haben den Home-Button geliebt, doch ein Display ohne Ränder lieben sie bestimmt noch mehr.“ Ob das so stimmt, darf (noch) bezweifelt werden, blickt man etwa in die Kommentare, die ihr zu Face ID abgegeben habt. Es ist aber tatsächlich auch sehr gut möglich, dass alle – oder doch viele – Bedenkenträger im Laufe der nächsten Monate nach und nach verstummen. Zur Privatsphäre betonte Cook erneut, die Face ID-Daten seien sicher, ein im Grunde eindeutiger Punkt, werden sie doch ebenso auf dem iPhone gespeichert wie zuvor die Fingerabdrücke. Apple täte sich keinen Gefallen damit von dieser bewährten Praxis abzuweichen.

iPhone X: Preise werden kein Thema sein

Eine sicherlich streitbare These vertritt Cook bei den Preisen der iPhones früher wie heute. Auf die Frage eines Zuschauers nach den deutlich gestiegenen Preisen des iPhone X erwiderte Cook lapidar: Er glaube nicht, dass die Preise irgend ein Thema sein werden.

Weiter sprach Cook über das Erbe von Steve Jobs, einen Punkt, die er auch bereits während der Keynote ausführlich aufgriff. Er unterstrich, Jobs Vision von Apple und seiner Produkte sei stets präsent in der Firma und das werde auch so bleiben. Nie sei es Apple darum gegangen möglichst viele iPhones, sondern die besten Produkte zu verkaufen und zwar nicht nur für einige, sondern für alle Menschen. Apple sei eine von Werten geleitete Firma, die Nutzererfahrung stehe an erster Stelle. „Wir wollen, dass die Nutzer glücklich sind.“

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Roman van Genabith
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Roman van Genabith

28 Kommentare zu dem Artikel "Tim Cook im Interview: iPhone-Preise sind kein Thema"

  1. -m1- 20. September 2017 um 10:40 Uhr · Antworten
    Na wenn die Preise kein Thema sind, wissen wir jetzt schon das die Preise nächstes ja noch höher sind ;)! Gibt wohl keine Grenze.
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    • gast22 20. September 2017 um 11:40 Uhr · Antworten
      Natürlich kann man diese Aussage so und so interpretieren. Deine geht eher in die Negativ-Welle von der wir ja durch die Medien alle überströmt werden. Insofern machst du nur das nach, was andere ständig vormachen. An die 1000 Euro kostet schon das 256 GB iPS8, was auch beim iPS7 der Fall war. Ich interpretiere das mal einfach so: Sie wollen die besten und am einfachsten zu bedienenden Geräte verkaufen. Ohne große Rücksicht auf den Preis, der natürlich nicht plötzlich exorbitant steigen sollte. Bei 8-er ist das ja auch nicht der Fall. Das X ist allerdings reine Luxusware, sozusagen eine Zukunftsstudie – nicht nur für das Labor, sondern für alle, die daran Interesse haben. Insofern wird der leicht angehobene Preis (und ich sage das mal einfach so, denn es sind ja nicht 1000 Euro mehr und auch keine 500) gerechtfertigt sein. Ob das andere billiger mit derselben Einfachheit in der Bedienung usw. hinbekommen ist für mich derzeit echt fraglich. Ansonsten: gewöhne dich daran: Apple wird bei Neuheiten kaum die Preise senken. Das ist nicht ihre Politik – und sie sind dem Druck ja auch nicht ausgesetzt. Und letztlich: Preise steigen bei Neuware mit der Zeit. Ganz deutlich wird es bei IT.
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      • adhoc 20. September 2017 um 19:17 Uhr ·
        Muss man alles gut finden, was von  kommt? NEIN, auch ich nutze eine ganze Apple -Palette, aber ich nehme nicht alles hin. Das X mag gut sein, unterscheidet sich aber lediglich vom Glas und Gesichtserkennung vom 8 Plus. Das sogenannte Nodge, der hässliche Nasenstreifen ist das Letute vom Design! Ein durchgehender Streifen wäre allemal besser gewesen! Also mal nachdenken! Apple hat ein gutes System, weshalb ich es auch nutze, mutet aber immer mehr dem Kunden zu. Man soll immer mehr Kröten schlucken bei steigenden Preisen!
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    • Apple Fire 20. September 2017 um 11:43 Uhr · Antworten
      Nix besonderes das X und so ein Schweine Geld . Wie blöd muss man sein .
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      • Siglinde 20. September 2017 um 13:19 Uhr ·
        Was ist denn jetzt so teuer daran? Und es bleibt immer noch zur Konkurrenz zu wechseln. Es bleibt aber dabei: wer Porsche fahren will, wird mit einem Corsa nicht zufrieden sein.
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      •  Eater 20. September 2017 um 14:10 Uhr ·
        Du weißt, dass das iPhone X in der Produktion ca. doppelt so viel kostet, wie das IP8?!
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      • adhoc 20. September 2017 um 19:20 Uhr ·
        Ca. 350€!
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  2. Jonas 20. September 2017 um 11:27 Uhr · Antworten
    Man kann nur hoffen, dass er sich gewaltig irrt und endlich mal einen Schuss vor den Bug erhält. Aber leider gibt es doch tatsächlich viele Fanboys, die alles mitmachen, was der Konzern treibt, koste es, was es wolle.
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    • gast22 20. September 2017 um 11:44 Uhr · Antworten
      Deine Probleme möchte ich haben…….
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      • Jonas 20. September 2017 um 12:34 Uhr ·
        Wieso habe ich Probleme? Was laberst du? Nur um einen Dumpfbacken-Kommentar abzugeben?
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      • Dan 20. September 2017 um 16:41 Uhr ·
        Jonas, sei doch einfach glücklich mit deinem Wiko und lass die anderen ihr Geld ausgeben wie sie wollen
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  3. mööp 20. September 2017 um 11:38 Uhr · Antworten
    Wem es zu teuer ist der braucht es ja nicht kaufen. Entwicklung und weiter Entwicklung kosten nun mal Geld und das schlägt sich immer im Preis nieder. Alle will immer neue Funktion und andere Materialien, aber kein Schwein will dann das teurer Produkte kaufen und regt sich auf. Nur mal so gefragt ARBEITET IHR FÜR UMSONST? Oder hat eure Arbeitsleistung ihren Preis?
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  4. BlackEagle 20. September 2017 um 11:40 Uhr · Antworten
    Äh, das iPhone X hat keinen Rand?! Seit wann? Es ist doch nicht randlos, das Display geht auch rum! Die Daten darauf sind sicher, aber entsperren kann man es leichter… Einfach das Gesicht für einen Sekundenbruchteil dem Besitzer nach dem entwenden vor die Nase halten und Zack mit entsperrtem iPhone X wegrennen oder Daten Ausspähen. Ich lass mich überraschen und werd’s testen. Keiner macht in der Sekunde die Augenzu oder schaut weg… aber einen Finger zu nehmen und genau auf den Home Button zu ziehen mit Gewalt und erstmal den richtigen Finger zu erwischen ist schwieriger!!! Dann geht das iPhone X sofort zurück! Und das meistverkaufte iPhone 7 und Plus war 128GB und genau die GB gibt es nicht mehr?!?! Verstehe das wer will..
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  5. Wolfgang D. 20. September 2017 um 11:57 Uhr · Antworten
    “Er glaube nicht, dass die Preise irgend ein Thema sein werden.” Er kann ja schlecht sagen, dass Gesocks wie ich nicht die Zielgruppe von Apple ist. “nicht nur für einige, sondern für alle Menschen” ist somit glatt gelogen. Dann würde Apple nämlich Preise wie Xiaomi machen, die tatsächlich auch für Leute mit wenig Geld wertige Sachen produzieren. Genau wie “ein Display ohne Ränder lieben sie bestimmt noch mehr”, da ich nach einigem Ausprobieren ein Design dieser Art sowas von mies finde, dass ich gerade “alte” Telefone gekauft habe um dem gerade angesagten Trend so lange wie möglich zu entgehen. Unter dem Strich, was sollte im Interview schon anderes kommen, als ohnehin schon bekannt war. Da hattet ihr recht.
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  6. adhoc 20. September 2017 um 12:14 Uhr · Antworten
    Ist alles relativ: wenn man Millionen auf dem Konto hat, sind die Preise “Peanuts” und werden aus der Portokasse bezahlt. So ist das!
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  7. marc 20. September 2017 um 12:35 Uhr · Antworten
    Neue Technik kostet eben Geld. Und wenn man nicht so viel ausgeben will dann nimmt man einfach das iPhone 8 😉. Es wird ja niemand gezwungen deshalb versteh ich das Geheule nicht.
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    • adhoc 20. September 2017 um 19:10 Uhr · Antworten
      Der -Versteher!
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  8. Herminator 20. September 2017 um 13:24 Uhr · Antworten
    Apple hat sich noch nie darum geschert was der Kunde will. In diesem Sinne lebt Steve Jobs’ Geist auch weiterhin fort bei Apple. Es wurde schon immer im geheimen Kämmerlein etwas entwickelt, das bis dahin keiner vermisst hat aber ab sofort jeder haben muss/will! Alleine schon die Aufmerksamkeit die hier von Nutzern gezeigt wird, die nie ein Apple Gerät haben “wollen” (oder können…) ist doch bezeichnend! Tummelt ihr Euch auch alle im Samsung Forum? Höchstwahrscheinlich nicht…..
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    • DaTo 20. September 2017 um 18:34 Uhr · Antworten
      Die erste Aussagen ist schwer zu akzeptieren. Manchmal weiß der Kunde nicht was er will bis er es sieht. Das war schon immer so, *vorsicht Sarkasmus* sonst würde gerade keiner nem Elektroauto hinterherlaufen, die normalen Autos tun es doch auch… oder Smartphones benötigen, Internet gab es schließlich an jedem Internetkaffee-Bude um die Ecke – mal abgesehen von den ganzen anderen Start ups mit tollen Ideen – . Apple ist ein herausragender Akteur und Vermarkter in einem gesättigtem Markt, ein technisches Vorzeigeunternehmen (Produkte funktionieren in der Regel einfach) und darauf sind einfach sehr viele neidisch. PS kein klassischer Apple Fanboy – Ich kam nach 3 Jahren von Android zu Apple und besitze beruflich immer noch ein Android. Also kenne ich beide Seiten in und auswendig, leider zum großen Nachteil von Android. Es gibt zu iOS, wenn man Android nicht mehr so mag, leider keine Alternativen aber nach denen suche ich auch gerade nicht, da Apple alles bietet, was ich brauche. Und das ist meiner Meinung das was Android nicht auf die Fahne sich schreibt – gib den Usern keinen Grund zum wechseln!!! -.
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  9. bmbsbr 20. September 2017 um 13:35 Uhr · Antworten
    Von 2005 bis 2015 ist der durchschnittliche Neuwagenpreis um fast 6000 Euro gestiegen. Vergleicht man die Preise mit Daten vor 40 Jahren, wird die Kosten-Explosion noch deutlicher. Der Einführungspreis des Mercedes E200: keine 12.000,- DM. Bei der Umrechnung in die heutige Kaufkraft betrug der Preis also rund 20.000,- Euro. Heute kostet der aktuelle Mercedes E200 mehr als doppelt so viel: Für das Einstiegsmodell stehen im Jahr 2016 45.303,- Euro auf der Liste. Die Steigerung betrug also “inflationsbereinigt” mehr als 100% in den letzten 40 Jahren.
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  10. Apple Fire 20. September 2017 um 17:07 Uhr · Antworten
    so ein Penner
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  11. sunny 20. September 2017 um 17:31 Uhr · Antworten
    naja Preise kein Thema, finde ich schon. ja ich bin seit 2007 glücklich mit Apple Produkten. Erstes war kein IPhone, sondern ein MacBook. Aber man muss mittlerweile 70.000 im Jahr verdienen, wenn man neben den normalen Familiären Verpflichtungen MacBook Phones Pads und was es sonst noch gibt alle 2 bis 3 Jahre austauschen möchte. und jetzt die goldene Preisfrage, wieviele Hauptverdiener mit 5000 aufwärts gibt es in Der BRD? soviel für Produkte für alle.
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  12. Malleralle 20. September 2017 um 17:33 Uhr · Antworten
    Nicht das X ist der Gradmesser, 8, 7 und SE legt man zugrunde. Andere Hersteller verlangen ebenfalls 800 Okken mit einem miserablen Betriebssystem ! Gute Zeit für alle 😜
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  13. Herminator 20. September 2017 um 19:49 Uhr · Antworten
    Wie üblich hinken die Vergleiche. Besser wäre ein gegenüberstellen a la “muss ein Facharbeiter xx Stunden/Tage/Wochen für Arbeiten. 1977 lag das Durchschnittseinkommen in der BRD bei 24 TDM… = 6 Monate für den E 200, heute bei 33 T€,=>15 Monate…
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  14. Inu 20. September 2017 um 21:14 Uhr · Antworten
    Tim Cook glaubt also nicht, daß die Preise ein Thema sein werden. Gut. Hochmut kommt vor dem Fall … … …
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  15. Apfel 🍎 Streuselkuchen 20. September 2017 um 22:10 Uhr · Antworten
    Ich sag mal so. Die Funktionen vom neuen X sind toll und vielfach wünschenswert. Nur – ich nehme doch keine Bratpfanne in die Hand. Das Ding ist mir definitiv zu groß. Also diesen Trend mach ich nicht mit. Ihr? Immer größer und unhandlicher? Bald habe ich ein mobiles Tablet
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    • bmbsbr 21. September 2017 um 13:23 Uhr · Antworten
      Du weißt schon, dass das iPhone X kleiner ist als das 8er plus, 7er plus, 6er s plus. Und zwar um 1 Zentimeter in der Länge und fast 1 Zentimeter in der Breite.
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  16. Peter 21. September 2017 um 21:13 Uhr · Antworten
    Die haben sicher eine ganze Abteilung mit Psychologen, die rätseln, wie viel sie verlangen können für die iDevices. Seit wann sind Preise kein Thema? Dieser CEO lügt, ohne dabei rot zu werden.
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