Heimassistent: Google Home unterscheidet den Benutzer an der Stimme

Shortnews: Der Heimassistent Google Home wird fortan erkennen, wer mit dem Gerät spricht – und daran alle sensiblen Daten wie Kalender-Einträge oder Aufgabenlisten festmachen. Bis zu sechs unterschiedliche Anwender können den Heimassistent damit gleichzeitig nutzen, ohne das sich die Daten überlappen.

Google reagiert damit – wenn auch nicht beabsichtigt – auf die Kritik der vergangenen Wochen. Eine Burger King-Werbung hatte den Missstand demonstriert, dass quasi jeder über Heimassistenten auf diese Daten zugreifen kann.

We’re adding the ability for up to six people to connect their account to one Google Home. So now when I ask my Google Assistant for help, it can distinguish my voice from my wife’s and I can hear my own personal playlists, my own commute time, my own schedule and more.

Um den Benutzer zu unterscheiden, muss dieser zuvor eine kurze Sprachprobe abgegeben haben. Jeder Anwender muss die beiden Kommandos „Ok Google“ und „Hey Google“ zwei mal einsprechen – und schon erkennt Google Home, wer sich im Raum befindet.

So how does it work? When you connect your account on a Google Home, we ask you to say the phrases “Ok Google” and “Hey Google” two times each. Those phrases are then analyzed by a neural network, which can detect certain characteristics of a person's voice. From that point on, any time you say “Ok Google” or “Hey Google” to your Google Home, the neural network will compare the sound of your voice to its previous analysis so it can understand if it's you speaking or not. This comparison takes place only on your device, in a matter of milliseconds.

Vorerst wird die Funktion in den USA freigeschaltet. In den kommenden Wochen soll sie dann auch in England ausrollen. Ein Deutschlandstart ist noch nicht in Sicht.

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Robert Tusch
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Robert Tusch

8 Kommentare zu dem Artikel "Heimassistent: Google Home unterscheidet den Benutzer an der Stimme"

  1. Lucas 21. April 2017 um 12:52 Uhr · Antworten
    Das ging jetzt aber schnell.
    iLike 3
    • inu 21. April 2017 um 13:35 Uhr · Antworten
      Klar, Datenkrake Google will ja letztlich jeden von uns bereits individuell an der Stimme erkennen.
      iLike 4
      • Robert 22. April 2017 um 07:31 Uhr ·
        Stasi 3.0
        iLike 2
  2. Rondo 21. April 2017 um 13:48 Uhr · Antworten
    Hallo????? Ein Deutschlandstart ist nicht in Sicht !!! was ist daran schnell?
    iLike 1
    • Xx 21. April 2017 um 19:01 Uhr · Antworten
      Zum Glück! Das braucht nämlich niemand!!!!!!!!!!!
      iLike 1
  3. Stephan 21. April 2017 um 14:03 Uhr · Antworten
    Das war’s also dann mit dem Datenschutz. In 10 Jahren hat sich diese Kommunikationsart etabliert und damit jedem egal was wo über ihn steht. Schauder….
    iLike 5
  4. Displayshamburg 21. April 2017 um 23:24 Uhr · Antworten
    Woher soll den Amazon und ko sonst wissen was mir morgen brauchen was wir selber heute noch nicht gemerkt haben das es fehlt ? Also etwas Information muss Mann da schon Preis geben von sich ☺️
    iLike 0
  5. Fynn 22. April 2017 um 21:13 Uhr · Antworten
    Ich muss ,Stephan’ leider recht geben- keine guten Aussichten für die Zukunft. Möchte gar nicht dran denken, wer dann da so alles Missbrauch mit der Datenflut treibt…
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