Google Assistant am iPhone nutzen

Wer auf seinem iPhone einen Sprachassistenten nutzen möchte, der wird natürlich zu Siri greifen. Der persönliche Assistent kommt nämlich von Apple selbst und ist zu einem festen Bestandteil in iOS geworden. Anderen Herstellern steht dieser nicht zur Verfügung, sie können stattdessen auf den Google Assistant zurückgreifen. Der beliebte „Diener“ ist grundsätzlich auf allen Android-Smartphones vorinstalliert und hat sich bei den Nutzern durchgesetzt. Das liegt aber auch daran, weil die App auf Systemprogramme zugreifen kann. Das heißt, dass zum Beispiel Nachrichten direkt per Sprachbefehl gesendet werden können. iPhone-Nutzer haben diesen Nachteil ab sofort nicht mehr, auf Wunsch können auch sie den Google Assistant ganz offiziell verwenden. Im Vergleich zu Siri müssen iOS-Anwender jedoch mit einer Schwäche auskommen.

Die Voraussetzungen

Die Anforderungen sind vergleichsweise gering. So reicht ein iPhone mit iOS in der Version 9.1 (oder höher) inklusive einem Google-Konto aus. Außerdem sind Berechtigungen zu erteilen, die unter anderem diverse Geräteinformationen betreffen (Sensorwerte oder auch der Zugriff auf die Kontakte). Auch ist eine Bestätigung eurerseits nötig, um die Aufzeichnung der Sprach- und Audioeingaben an Google zu erlauben. Laut Google muss aber niemand Angst um seine Daten haben, diese nutzt man ausschließlich für die Spracherkennungsfunktion. Das war es auch schon, die App kann sofort installiert und verwendet werden. Richtig gehört, man muss lediglich den Store besuchen und das Programm kostenlos auf seinem iPhone herunterladen.

Google Assistant am iPhone nutzen

Nur ein indirekter Zugriff auf iOS

Überraschenderweise ist der Google Assistant erstaunlich umfangreich. Das ist darauf bezogen, dass Apple den Zugriff auf Systemapps verweigert. Die App ist demnach nicht so tief im System integriert, sodass im Vergleich mit einem Android-Gerät weniger Funktionen zur Verfügung stehen. Die gute Nachricht ist, dass sich beispielsweise Nachrichten verschicken und Telefonate starten lassen. Was wiederum nicht möglich ist, ist das Einstellen des Weckers. Fragt man den Google Assistant danach, dann kommt auch eine entsprechende Meldung. Der Aufbau beziehungsweise das Design ist gleich, so erfolgt die Eingabe über das Mikrofonsymbol. Optional kann die Frage auch textlich per Tastatur (direkt links daneben) gestellt werden.

Der große Vorteil

Siri greift „nur“ auf Bing zurück, die Google-Alternative hingegen nutzt die hauseigene Suchmaschine. In vielen Fällen merkt man das auch, so hat der Sprachassistent in der Regel auf jede Frage eine Antwort. Außerdem kommen fast immer ansehnliche Grafiken zum Einsatz. Sollte es dennoch mal keine Antwort geben, dann werden zumindest passende Ergebnisse in Google angezeigt.

Fazit

iPhone-Nutzer fragen sich jetzt natürlich, ob sie bei Siri bleiben oder auf den Google Assistant umsteigen sollen. Dabei ist die Frage gar nicht so schwer zu beantworten, berücksichtigt man die fehlende Integration in iOS. Wer in erster Linie im Netz recherchiert, der profitiert von der leistungsstarken Suchmaschine Google im Hintergrund. Steht hingegen der direkte Zugriff auf diverse Systemapps im Vordergrund (wie Mails oder Anrufe), dann ist man mit Siri wesentlich besser bedient. Ein Vergleich zwischen der Android- und der iOS-Version ist übrigens nur schwer zu realisieren, aufgrund der unterschiedlichen Berechtigungen ist die Variante für Android um einiges umfangreicher.


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