Angeschaut: Badoo als beliebteste Dating-App für iOS

Es gibt mittlerweile so einige Möglichkeiten, neue Kontakte kennenzulernen, auch über das Internet. Das Smartphone ist sowieso immer mit am Start und da liegt es natürlich nahe, es auch zu verwenden – Apps machen es möglich. Die beliebteste in diesem Segment ist Badoo und die haben wir uns angesehen.

Eine für alle

Badoo hat sich zum Ziel gesetzt, eine Plattform zu sein, auf der jeder sein Glück finden kann. Sei es eine neue Freundin, ein Freund oder einfach nur eine Bekanntschaft zum Reden oder Chatten. Die Registrierung ist schnell erledigt: Ein paar kurze Fragen sollten beantwortet werden und schon weiß das System im Groben Bescheid und kann anderen Nutzern aufgrund der Informationen schon Vorschläge unterbreiten.

Das Netzwerk will dabei niemanden ausschließen – eine „Kernzielgruppe“ (z.B. nur Nutzer mit einem höheren Bildungsabschluss) gibt es nicht. Egal, welche Vorlieben und Interessen man hat, auf Badoo ist „one for everyone“. Badoo ist bemüht, alle zu respektieren, was sich auch in den Fragen, die dazu dienen, das Profil auszufüllen, widerspiegelt.

Verifizieren weckt Vertrauen

Badoo gibt sich anhand verschiedener Verifizierungsschritte große Mühe, Fake-Profile in der App zu vermeiden. Diese sollten genutzt werden, um den anderen Usern zu zeigen, dass man auch wirklich real ist. Dafür gibt es bei Badoo ein Punktesystem. In diesem Zusammenhang sind folgende Schritte möglich, um das Vertrauen seines Gegenübers zu gewinnen. Das beginnt schon mit dem Upload eines Profilfotos, wobei von der Redaktion überprüft wird, ob es sich dabei um ein reales Foto handelt. Weiterhin kann das Badoo-Profil noch mit anderen aus der Welt der sozialen Netzwerken (etwa Twitter, Facebook oder Instagram) gekoppelt werden.

In unserem Test hat es nur wenige Minuten gedauert – tatsächlich waren wir sogar noch dabei, das Profil auszufüllen -, bevor die ersten Kontaktanfragen hereinkamen. Chatten kann man jedoch erst, wenn zumindest ein akzeptiertes Profilbild hochgeladen wurde. Das liegt auch an der Größe des Netzwerks. Weltweit sind über 340 Millionen Nutzer registriert, jeden Tag werden es etwa 400.000 mehr. Von ihnen sind im Monat 60 Millionen online und verschicken 350 Millionen Nachrichten – pro Nutzer also etwa 6 Stück, eine rege Kommunikation ist also durchaus die Regel.

Verknüpfung mit anderen sozialen Netzwerken

Man kann nicht nur die eigenen sozialen Netzwerke mit seinem Badoo-Account verknüpfen, sondern auch gleich die Informationen von Facebook & Co. dafür verwenden, um sein Profil auszufüllen. Das spart einiges an Tipparbeit. Zwar gibt es eine Browser-Version des Netzwerks, aber letztendlich liegt der Fokus bei den mobilen Apps. Badoo bietet eine App für iOS, Android und Windows Phone. Sie bietet alle Features, die man gerne nutzen möchte, darunter der Chat und das Schließen neuer Bekanntschaften.

Apropos: Das funktioniert mithin ganz einfach. Das System bietet eine Reihe von Personen an. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus möglichen Treffern und Nutzern, die bereits ihr Interesse bekundet haben. Die Vorschläge basieren zum Beispiel auf einer geografischen Nähe oder gemeinsamen Interessen. Für den Chat ist ein Match (gegenseitiges Interesse) nicht zwingend erforderlich – für Frauen gibt es jedoch eine Schutz-Funktion, um nicht von Männern zugespammt zu werden. Solange keine Reaktion erfolgt, können die Herren den Damen nur zwei Nachrichten senden.

Es muss nicht unbedingt tiefer gehen

Aber muss es immer gleich zur Sache gehen? Der Begriff „Freundschaft“ umfasst noch viel mehr als nur eine neue Freundin und das ist auch bei Badoo bekannt. Es ist auch durchaus okay, wenn man nur jemanden sucht, um sich zu unterhalten. Dating im engeren Sinne ist also nur ein Teil des Angebots. Das will auch der neue Slogan zum Ausdruck bringen. Er lautet „Bigger than dating“ und meint damit genau das: Bei Badoo geht es nicht ausschließlich ums Dating.

Wer neugierig geworden ist, kann das Netzwerk einfach mal ausprobieren – die Basis-Mitgliedschaft ist kostenlos und erlaubt bereits die Verwendung der meisten wichtigen Funktionen.


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