Musik-Streaming: Dienste im Vergleich

Plattenläden mit einer eingeschränkten Auswahl an aktuellen oder älteren Musikveröffentlichungen gehören längst der Vergangenheit an. Der Musikmarkt konzentriert sich mittlerweile hingegen auf den virtuellen Vertrieb von Musikdateien, beispielsweise über sogenannte Music on Demand Angebote beziehungsweise Musik-Streaming. Wie es der Name verspricht, können hier gewünscht Titel oder Interpreten direkt über den jeweiligen Anbieter bezogen werden. Voraussetzung ist natürlich eine leistungsstarke Internetverbindung sowie die Entrichtung einer geringen Gebühr, die oft auch im Rahmen einer günstigen Musikflatrate abgeleistet werden kann. Musikliebhaber, die bei der Suche nach einem bestimmten Album die Geschäfte in der Innenstadt abklappern, zählen daher zu einer aussterbenden Sorte. Viel einfacher und komfortabler lässt sich heutzutage Musik streamen. Allerdings fällt es angesichts der großen Auswahl an Musik Streaming Diensten oder Anbietern recht schwer, sich für einen geeigneten Dienst zu entscheiden, der mit guter Tonqualität und fairen Preisen aufwarten kann. Denn wie schon bei den Filmen gibt es die Qual der Wahl.

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Diese Musik-Streaming-Dienste gibt es in Deutschland.

Wir können in Deutschland aus einem reichen Angebot an Music-Streaming Services schöpfen. Von Apple über Google bis hin zu kleineren, aber nicht weniger beliebten Unternehmen, wie Spotify und Deezer. Bei allen könnt ihr von einer kostenlosen Testphase profitieren, die es euch ermöglicht, den Dienst erst einmal in Ruhe auszuprobieren. Hier die Kerninfos zu allen Angeboten.

Apple Music

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Wenn Apple etwas anpackt, dann richtig. Erst 2015 ist das kalifornische Unternehmen in den Markt eingestiegen und in über 100 Ländern mit seinem Dienst „Apple Music“ tätig. Die Musicflatrate gibt es für verschiedene Plattformen und wird von einem großen Team von Kuratoren und Editoren betreut. Apple verspricht handverlesene und auf den Geschmack der Nutzer zugeschnittene Songs.

+ 30 Millionen Songs
+ 9,99 € im Monat mit 3 Monaten Probephase
+ hohe Personalität und Integration in iOS
+ integriertes 24-Stunden Beats1-Radio
+ iOS, OS X, Windows (iTunes), Android, Apple TV

Hier geht es zur Anmeldung zu Apple Music.

Spotify

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Aus Schweden hochgearbeitet und heute der Inbegriff von Musik-Streaming. Spotify zählt zu den bekanntesten Diensten auf dem Markt und ist ein Unternehmen, das sich auch nur auf diesen konzentriert. Mit einem kostenlosen Service, der sich durch Werbung finanziert, hebt sich Spotify von der Konkurrenz ab.

+ 30 Millionen Songs
+ 9,99 € im Monat mit 1 Monat Probephase
+ kostenloser Dienst durch Werbung finanziert (unbefristet)
+ Zusatzdienste, wie Running
+ Gute Streaming-Qualität
+ iOS, OS X, Web, Windows, Palm, Sonos, Symbian, Android, Playstation, XBox, Blackberry, Boxee, Telia Digital-TV, Virgin TiVo, webOS und Windows Mobile 6.x.

Hier geht es zu Spotify.

Deezer

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Im August 2007 in Frankreich gestartet, hat sich Deezer heute zu einem Platzhirsch entwickelt. Eine kostenlose Version und umfangreicher Zugriff machen Deezer für viele Nutzer zur ersten Wahl.

+ 35 Millionen Songs
+ 9,99 € im Monat mit 1 Monat Probephase
+ kostenloser Dienst durch Werbung finanziert (unbefristet)
+ iOS, OS X, Web, Windows, Palm, Sonos, Symbian, Android, Blackberry, Boxee, Telia Digital-TV, Virgin TiVo, webOS und Windows Mobile 6.x.

Hier geht es zu Deezer.

Und sonst noch?

Das waren die drei absoluten Marktführer. Daneben gibt es aber auch noch Google Play Music, last.fm, Napster, Nokia Music+ und einige mehr. Aber wir empfehlen können wir eher einen der drei genannten Musik-Streaming-Dienste, weil diese die Macht und den Einfluss haben, ihr Angebot weiter auszubauen und stets alle neuen Songs zu inkludieren.

Musik Streaming? Was ist das eigentlich?

Auch wenn der Begriff Streaming momentan in aller Munde ist, kann nicht jeder automatisch etwas damit anfangen. Das herunterladen von Musik im Internet wird von vielen immer noch mit einer illegalen Aktivität gleichgesetzt, bei der früher oder später eine Klage von der nächstbesten Plattenfirma in den Briefkasten flattert. Bei dem Prinzip Musik on Demand ist das aber natürlich nicht der Fall. Der größte Unterschied zwischen Streaming und Downloaden liegt dabei in der Tatsache, dass bei ersterer Variante die angeforderten Daten nicht auf der der Festplatte des Computers gespeichert werden. Das hat für den Nutzer einige Vorteile, insbesondere wenn der Speicherplatz knapp ist, man sich aber trotzdem unbedingt das neue Album vom Lieblingskünstler anhören möchte. Zudem ist die Auswahl bei vielen Streaming Diensten enorm umfangreich. Nicht selten darf man sich hier über ein vielseitiges Sortiment an aktuellen Songs oder auch echten Klassikern freuen, die sich so nur schwer in einem Plattenladen finden lassen. Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass sich Musik Streaming sowohl bequem von zu Hause als auch unterwegs realisieren lässt. Wichtig ist hier lediglich eine vorhandene Internetverbindung oder ein Provider, der neben dem regulären Streaming über das Internet auch Musik im Offline-Modus anbietet.

Wie unterscheiden sich die einzelnen Provider am Markt?

Wie bereits erwähnt, verliert so mancher die Übersicht angesichts der Vielzahl an Musik on Demand Diensten. Deren Anzahl hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich vergrößert und ständig kommen neue Provider dazu, die mit noch günstigeren Preisen oder Tarifen locken. Zu den Bekanntesten zählen natürlich Napster, XBox Music oder Spotify. Solche Streaming Dienste unterscheiden sich in erster Linie bezüglich des Musikangebots und natürlich hinsichtlich der Preise. Oftmals ist hier auch ein Abonnement nötig, um das Angebot vollständig nutzen zu können, und nicht nur auf eine begrenzte Auswahl an Musikdateien zurückzugreifen. Dieses wird im Rahmen einer Musik Flatrate allerdings entsprechend günstig angeboten. Wie es der Name verspricht, kann der Nutzer dann uneingeschränkt und ohne zusätzliche Kosten auf aktuelle Charthits zurückgreifen. Wer sich allerdings auch für unterwegs ein vielseitiges Musikangebot wünscht, muss zusätzliche Kosten einkalkulieren, da die meisten Provider einen Offline-Modus oder die Nutzung einer App nicht kostenlos zur Verfügung stellen. Musik Streaming ist dabei natürlich auch über gängige Betriebssysteme wie iOS oder Android problemlos möglich und zudem für jeden eine willkommene Alternative, der die Speicherkarte seines Smartphones nicht ausreizen möchte. Denn genauso wie am heimischen PC wird die gewünschte Musik nicht gespeichert, sondern über das Internet oder den Offline-Modus des Providers übermittelt. Praktisch ist außerdem, dass viele Dienste potenziellen Kunden eine kostenlose Probezeit gewähren. Wem es also momentan noch schwer fällt, sich für den idealen Musik Dienst zu entscheiden, kann zunächst eine Testphase starten und sich von den Konditionen und der Qualität überzeugen.

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Ist Streaming eine sichere Sache?

Wer erste Erfahrungen mit einem Musik Stream Provider sammeln möchte, ist häufig unsicher, was die Rechtslage zu dieser modernen Art des Musikerwerbs sagt. Noch immer kursieren die wildesten Gerüchte über hohe Geldstrafen, die jedem drohen, der auf das Musikangebot aus dem Internet zurückgreift. Bei Musik on Demand ist allerdings jeder auf der sicheren Seite. Die Gebühr, die von den Anbietern erhoben wird, stellt zudem auch die Vergütung an die GEMA sowie die Künstler und Plattenfirmen sicher. Das ist bei illegalen Filesharing Angeboten im Internet natürlich nicht der Fall, die mit einer der Gründe sind, warum der Erwerb von Musik im Internet einen häufig recht schlechten Ruf genießt. Die Musik on Demand Provider möchten dies aber natürlich ändern. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, greift dabei am besten nur auf deutsche Musik Dienste zurück.

Steht Streaming für Qualität?

Ein weiterer Grund, warum echte Musik-Fans vor Musik Stream zurückschrecken, ist häufig die Befürchtung, die Songs könnten mit einer grundsätzlich schlechten Tonqualität aufwarten. Das mindert das Hörvergnügen natürlich erheblich. Tatsächlich unterscheidet sich die Qualität der gestreamten Charthits von Anbieter zu Anbieter. Dabei spielt aber auch der Preis, der für die Songs bezahlt wird, eine große Rolle. Die Provider warten nämlich oft auch mit extra günstigen Tarifen oder Music Flatrates auf, wo die Qualität der Musiktitel zu wünschen lässt. Wer so wenig wie möglich bezahlen möchte, sollte sich also über Abstriche hinsichtlich der Tonqualität nicht wundern. Es lohnt sich also in kostspieligere Basis-Tarife zu investieren, insbesondere für jeden, der sich neben einem abwechslungsreichen Angebot auch eine zufriedenstellende Leistung wünscht. Zudem sollte beachtet werden, dass auch die Qualität der Internetverbindung das Musikvergnügen beeinträchtigen kann. Das ist insbesondere unterwegs der Fall, wenn beispielsweise über das Tablet oder Smartphone gestreamt wird.

Musik Streaming ist für echte Musik-Fans eine tolle und sehr zeitgemäße Möglichkeit, um auf ein vielseitiges Angebot an Songs zurückgreifen zu können. Dabei spielt es letztendlich keine Rolle, welcher Musikstil bevorzugt wird. Egal, ob elektronische Musik, aktuelle Hits oder rockige Sounds. Die Provider warten mit einer schier grenzenlosen Auswahl auf, die jedes Musikherz höherschlagen lassen. Alles was dabei letztendlich benötigt wird, ist ein Gerät zur Wiedergabe sowie im Idealfall eine Internetverbindung. Zudem profitiert man von fairen Tarifen oder einer günstigen Musik Flatrate, die das Hörvergnügen für unterwegs oder zu Hause perfektionieren.

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